AKTUELLES
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27.01.2012
RCDS Paderborn gegen "Campusmaut"
Studiengebühren sind intransparent und benachteiligen finanziell schwächer aufgestellte Studenten
Paderborn, den 27.01.2012 - Zuletzt sind die Studiengebühren durch die Veröffentlichung unterschiedlich interpretierbarer Studien (WZB und HIS) wieder in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Selbst das Bildungsministerium unter der Leitung von Ministerin und Befürworterin der Studiengebühren Annette Schavan (CDU) konnte auf die Frage nach messbaren Qualiätsverbesserungen durch die Campusmaut nur ratlos antworten:
"Der Bundesregierung liegen keine Daten zur Qualitätsentwicklung an Hochschulen vor, die sich monokausal auf die Einführung von Studiengebühren zurückführen ließen.", so das Ministerium.
Diese Gelegenheit möchte der RCDS Paderborn nutzen, seine ablehnende Haltung gegenüber den Studiengebühren noch einmal deutlich zu machen:
"Deutschland ist ein ressourcenarmes Land. Unser Potential liegt ganz klar in der guten Ausbildung von künftigen Leistungsträgern, die durch ihr Know-how Wirtschaft und Gesellschaft bereichern können. Zusätzliche finanzielle Hürden aufzubauen entspricht nicht meinem Bild der modernen Wissensgesellschaft", so der Vorsitzende Matthias Halfer.
Die Erfahrung der letzten Jahre hat zwar gezeigt, dass zusätzliche Tutorenstellen geschaffen und die Öffnungszeiten von Bibliotheken verlängert wurden, trotzdem wurde ein Großteil der gezahlten Gebühren weder nachvollziehbar noch ordnungsgemäß ausgegeben. Fakultäten an der Universität Paderborn konnten teilweise für mehrere 100.000 Euro verausgabte Gebühren keine Rechnungen oder Quittungen vorweisen.
"Völlige Intransparenz und die Benachteiligung der finanziell schwächer gestellten Studenten sind die traurige Bilanz aus den Studiengebühren in NRW. Weder das Land noch die Universitäten konnten überzeugende Konzepte vorweisen. Deswegen kann das Ergebnis nur sein, auf Studiengebühren ganz zu verzichten.", so der stellvertretende Vorsitzende Franz Köster. (fk)
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27.10.2011
RCDS Paderborn wählt neuen Vorstand
Vorsitzender auf Mitgliederversammlung bestätigt.
Paderborn, 26.10.2011; Am Dienstag traf die Mitgliederversammlung des RCDS Paderborn e.V. zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen.
Alter und neuer Vorsitzender ist Matthias Halfer. Stellvertretender Vorsitzender wurde Franz Köster. Um die Finanzen des Vereins wird sich in Zukunft von Sebastian Goschin gekümmert.„ Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit “, so der in seinem Amt bestätigte Matthias Halfer. „ Der Verein ist optimal aufgestellt um die nahenden Probleme und Aufgaben in Hochschul- und Bildungspolitik zu lösen“.
Um den Vorstand zu unterstützen, wurde Kris Holtgrewe gewählt um die Außendarstellung und Kommunikation des Vereins zu optimieren. Gereon Bade wird sich zukünftig um die externe Vernetzung und Organisation kümmern.
Erstmals in der Geschichte des Vereins hat die Mitgliederversammlung die in der Satzung vorgesehene Möglichkeit genutzt und Herrn Michael Keck, ein altgedientes Mitglied, einstimmig zum Ehrenmitglied ernannt.
„Michael war uns immer ein treuer Freund und Helfer, deswegen war das fast schon überfällig“, so der scheidende stv. Vorsitzende Thomas Köster.
Besonders gefreut hat den RCDS Paderborn e.V., dass sich der stellvertretende Bundesvorsitzende Andreas Heddergott von Berlin auf den Weg gemacht hat, um den Verein vor Ort zu besuchen.
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27.08.2011
AStA außer Kontrolle!
RCDS ist fassungslos angesichts der Respektlosigkeit gegenüber Soldatinnen und Soldaten
Paderborn, 27.08.2011, Der RCDS Paderborn e.V. hat -wie viele andere Studenten auch- gestern mit Entsetzen festgestellt, zu welchen Entgleisungen der scheidende AStA fähig ist. Gemeint ist die Pressemitteilung in der der AStA in respektloser Weise von unseren Soldaten und Soldatinnen spricht und meint die Würdigung ihrer Verdienste am Samstag am Rathausplatz in Paderborn kritisieren zu müssen. Allein das britische und deutsche Engagement in Afghanistan hatte bereits über 420 Gefallene zu betrauern. Wir meinen: Es steht jedem Bürger frei, seine Meinung über das Militär zu haben und zu äußern. Auch wenn man nun mit Militäreinsätzen grundsätzlich nicht einverstanden ist, so gebietet es doch der Anstand denjenigen gegenüber, die ihr Leben für uns riskieren, den nötigen Respekt entgegen zu bringen. Wenn jemand Kritik unbedingt äußern möchte, dann soll er diese an die Politik, mit Sicherheit aber nicht an die Soldaten richten!
Im Speziellen ist aber eine solche Kritik durch den AStA grundsätzlich unangebracht. Er verfügt über kein allgemeinpolitisches Mandat. Der Gesetzgeber sieht dies auch sinnvollerweise nicht vor. Schließlich ist der AStA die Vertretung aller Studenten. Wir alle sind gezwungen unsere Beiträge zu leisten, wir sind alle Teil eine Sozialgemeinschaft, deshalb muss sich der AStA mit politischen Äußerungen zurückhalten. Er spricht in seiner Funktion für alle Studenten und sicherlich ist insbesondere mit den letzten Veröffentlichungen ein Großteil der Studierendenschaft nicht einverstanden.
Wir fordern eine Entschuldigung des AStA, die Rücknahme der Erklärung und behalten uns rechtliche Schritte gegen das bewusste Verletzen des Verbotes für das allgemeinpolitische Mandat vor. Dass dieser Campusgrüne AStA unter dem Vorsitzenden Christoph Husemann im kommenden Semester eine zweite Amtszeit anstrebt, macht den Vorgang nur noch erschreckender. Viele Studenten werden sich nach dem eindeutigen Wahlsieg von Campusgrün nun fragen, ob sie mit Ihrer Stimme für die Liste Campusgrün nicht einem „Wolf im Schafspelz“ aufgesessen sind.
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31.05.2011
Rückmeldefrist gekürzt.
AStA beschäftigt sich nur mit sich selbst.
Paderborn, 31.05.2011, Zum Wintersemester 2011/2012 hat die Universität Paderborn die Rückmeldefrist ohne Angabe von Gründen auf Ende Juni um eineinhalb Monate vorverlegt. Pikant: Der AStA, die Interessenvertretung der Studenten gegenüber der Universität, hielt es weder für nötig die Studenten darüber zu informieren, noch die Parlamentarier im Zuge der Diskussion um die Erhöhung der Beitragsordnung in Kenntnis zu setzen. Stattdessen sorgt sich der AStA momentan lieber um den Kampf gegen den Getränkekonzern CocaCola, als sich den Nöten und Sorgen der Studenten anzunehmen.
"Manche Studenten müssen sich die Semesterbeiträge erst erarbeiten um sie bezahlen zu können. Eine Vorverlegung kann mich in ernsthafte Schwierigkeiten bringen", so der Hilferuf einer verzweifelten Studentin.
Leider häufen sich die Fälle , in denen sich der AStA sich nur um sich selbst kümmert, als den Studenten eine Hilfe zu sein:
"Medienzensur, Kampf gegen Großkonzerne und Veranstaltungen von zweifelhaftem Nutzen. So stellt sich der AStA momentan dar. Ein Hohn, wenn man bedenkt, dass die Referenten von den Geldern der Studenten bezahlt werden, ohne das ihnen daraus ein Nutzen entsteht", so der Parlamentarier Franz Köster.
Es bleibt zu hoffen, dass der AStA seinen Fehler korrigiert und die Universität auf die Probleme der Studenten mit Nachdruck aufmerksam macht. (fk)
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24.05.2011
Stellungnahme des RCDS zur vergangen Legislaturperiode.
Studentische Zeitung Universal bat um Statements.
Auf dieser Seite könnt ihr unsere Stellungnahme zu der vergangenen Legislaturperiode einsehen. Der AStA selber hat sich - trotz Anfrage - nicht daran beteiligt, weil er Universal aus zweifelhaften Gründen keine Auskunft erteilen möchte. Das ist nicht das erste Anzeichen des AStA für ein falsches Verständnis von Pressefreiheit.
Wir bedanken uns bei der Universal für die Berichterstattung und ihren unermüdlichen Einsatz aus dem StuPa zu berichten. (fk)
Quelle: https://groups.uni-paderborn.de/universal/?q=150_stellungnahmen-hopo_cn
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05.05.2011
Mensaerweiterung. Land verweigert die Mittel.
Vollversammlung für kommenden Mittwoch geplant.
Paderborn, 05. Mai 2011 - Im Rahmen des Hochschulpakts II drängen immer mehr Studenten an die Universitäten. Gerade die Universität Paderborn konnte durch einige zusätzliche Reize, wie beispielsweise den ambivalent wahrgenommenen Netbooks, viele Studenten für sich werben.
Die Konsequenzen erleben wir jeden Tag aufs Neue. Überfüllte Vorlesungen und Seminare, nicht zuletzt aber eine über die Grenzen seiner Kapazitäten gefüllte Mensa. Dieser Zustand sorgt nicht gerade für Zufriedenheit unter den Studenten.
Obwohl die Erhöhung der Studentenzahlen politisch so gewollt ist, verweigert das Land NRW unter der rot/grünen Landesregierung die Mittel und Gelder um die Mensa kapazitätsdeckend zu erweitern.
Für eine bedarfsgerechte Erweiterung fehlen der Universität nun 750000 Euro. Dieses Geld soll aus dem Topf der Kompensationsmittel genommen werden. Diese Mittel sind aber eigentlich dafür gedacht, um neue Lehrstühle zu schaffen, die Betreuungsrelation zu verbessern und die Lehrbedingungen zu optimieren.
Falls die Bezahlung aus den Kompensationsmitteln auf Widerstand in der Studentenschaft stößt, hat das Studentenwerk angedroht den Solidaritätsbeitrag um 13 Euro zu erhöhen.
Der RCDS Vorsitzende Matthias Halfer ist entrüstet: „ Natürlich sind wir im Sinne der Studenten für eine Mensaerweiterung; Es darf und kann aber nicht sein, dass sich Studentenwerk, Universität und besonders das Land so aus der Verantwortung stehlen. Die Mensa gehört zu den Grundrahmenbedingungen des Studiums, eine Erweiterung wäre keine Verbesserung, sondern objektiv nur Reaktion auf die forciert steigenden Studierendenzahlen. “
Aus diesem Grund soll am kommenden Mittwoch, den 11.05.2011 eine Vollversammlung stattfinden, um das gesamte Meinungsbild der Studentenschaft einzufangen. (fk)